SG Voerde/Osterfeld - SV BW Dingden II 3:0
25:15, 25:10, 25:10

"Das war eine tolle und konzentrierte Leistung", lobte Trainer Egbert Spickenbom sein Team "so haben wir auch gegen Rumeln unsere Chance".

Gegen Dingden war ein Sieg Pflicht und die SG hat abgeliefert. Zwar plätscherte das Spiel anfangs dahin (9:8), doch dann nahm die SG Fahrt auf und machte am Aufschlag Druck. Dingdens Coach nutzte beide Auszeiten und zwei Wechsel, aber die SG packte im Block zu und punktete auch im Angriff über alle Positionen zum 25:15.

Im zweiten Satz wechselte der SG-Coach dann direkt zum Satzbeginn die halbe Mannschaft aus. Eine frühe 13:5 Führung ließ Raum für weitere Wechselmöglichkeiten, ohne dass der Spielfluss gestört wurde. Klare Pässe und kurzer Prozess am Netz besiegelten das 25:10.

Im dritten Satz legten Svenja Preußer (8:2) und Evelyn Pilawa (18:9) mit ihren Angaben den Grundstein zum erneuten deutlichen Satzgewinn, den Wiebke Schmuck mit einem Service-Winner besiegelte (25:10).

"Alle haben heute ihren Teil zum Sieg beitragen können", so SG-Kapitänin Julia Ziegler.
Die Tabellensituation ist zum letzten Spieltag nächste Woche sehr spannend: ART Düsseldorf (Platz 7) ist punktgleich (23 Punkte) mit der SG (Platz 8), hat aber einen Sieg mehr. TuSEM Essen (Platz 5) und Bayer Wuppertal (Platz 6) haben jeweils 25 Punkte und sind auch noch gefährdet. Da auch das Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz zwischen Bedburg-Hau und SG Werth/Bocholt noch offen ist, kämpfen alle Teams um die letzten wichtigen Punkte. Die SG hat dabei wohl die schwierigste Aufgabe gegen den bereits feststehenden Meister Rumelner TV. Alle anderen Teams spielen am 21.03. ihre letzte Partie, die SG tritt in Rumeln erst am 22.03. an. Dann entscheidet sich wer am ersten Mai-Wochenende die Relegation bestreiten muss.

SG V/O: Cammerer, Feierabend, Hamzagic, Henkel, Ipta, Jakobs, Kirschke, Nienaber, Pilawa, Preußer, Schmuck, Ziegler