Am vergangenen Samstag traf der Turnerbund Osterfeld im Spitzenspiel der Bezirksliga auf den SV Schermbeck. Getragen vom Trommeln der zahlreichen Zuschauer in eigener Halle war das Ergebnis am Ende wie gewünscht und ungefährdet.
Dabei vermochte der SV Schermbeck der Herren II der Osterfelder durch platziertes Spiel schmerzhafte Nadelstiche zu versetzen.
Die Adaption an diese, in der Saison neue Spielweise eines Gegners verlangte dem Team dabei mehr ab als erwartet. Anpassungen im Doppelblock, in Abwehrpositionen und Konzentration auf mehr Präzision im Pass waren erforderlich. Nur dadurch konnte das erfolgreiche Spiel über die Mitte wiederbelebt werden.
Das dies gelang ist vor allem auch der mannschaftlichen breiten Klasse des jungen Kaders geschuldet.
So konnte man im 3. Satz nach einem zeitweisen Rückstand von 13:18 durch 5 starke Spielerwechsel die Schermberger (über ein 20:20 und letztlich ein knappes 23:25) derart stressen, dass im 4. Satz eine ungefährdete 19:10 Führung erspielt wurde. Das dieser Vorsprung noch einmal etwas wegschmolz, ist am Ende nur noch eine Randnotiz und Teil einer Lernkurve.
Im Volleyball spielt Fokus, souveräne Ausstrahlung in jeder Phase eine Rolle. Trickreiches, ekeliges Spiel (Tip oder Blocktouch) sind Werkzeuge den Gegner nerven, um seinen Lauf schnellstmöglich zu brechen und eigene Schwächephasen als Team zu überwinden. Auch das müssen wir beherrschen.
Das nehmen wir so mit, bedanken uns beim SV S für das supersportliche, tolles Spiel.
Wir bereiten uns nun vor auf den 21.11.2026 gegen den MTG Hörst III in Hünxe.