Da das Spiel der Mixed I verlegt wurde, durfte die Mixed II das erste Spiel in der Hobby-Kreisliga B des Volleyball-Kreises Mülheim / Oberhausen bestreiten und damit den Start der Hallensaison einläuten.
Am gestrigen Freitag ging es in der heimischen THR-Halle gegen den TV Sterkrade West. Im Endeffekt sorgte ein überraschend souveränes 3:0 (25:13, 25:15, 25:13) für einen absolut gelungenen Saisonauftakt.
Dies war so nicht unbedingt abzusehen, da zum einen Sterkrade West durchaus über eine ordentliche Spielqualität besitzt, wie man aus gemeinsamen Trainings weiß. Zum anderen wurden die beiden Mixed-Mannschaften personell ein wenig durchgemischt und konnten in der etwas zerfahrenen Saisonvorbereitung sich noch kaum einspielen.
Immerhin standen Spieler-Trainer Christian Pfeiffer aus dem relativ kleinen Kader 9 Leute zur Verfügung. So konnte sein Konzept, dass jede Position mit einer weiblichen und eine männliche Person besetzt ist und das Läufersystem zum Zuge kommt, umgesetzt werden.
Die "Starting Six" des TB Osterfeld kam richtig gut in den ersten Satz und Zwang die Sterkrader schon früh zur ersten Auszeit. Auch danach wurde die Konzentration hoch gehalten und der Gegner konstant unter Druck gesetzt.
Da es keinen Grund gab etwas zu ändern, bestritt die Formation dann auch den zweiten Satz unverändert. Zwar wurde der Satzbeginn verschlafen, nach dem anfänglichen 0:4 fanden die Osterfelder jedoch wieder zu der Stärke des ersten Satzes zurück. In der Folge erspielte sich die Mannschaft recht zügig einen eigenen Vorsprung und konnte den Satz kompromisslos und letztendlich ebenfalls deutlich für sich entscheiden.
Für den dritten Satz konnte Christian Pfeiffer eine weitere Option ausprobieren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Danni als weibliche Mitte gespielt und die für sie ungewohnte Rolle gut ausgefüllt. Sie wechselte für Tim auf ihre "Stammposition" Außen, mit Chris Lohmar kam eine zweite männliche Mitte ins Spiel. Auch diese Variante klappte prima, trotz Aufbäumens des Gegners ließ der TB Osterfeld an diesem Abend wenig zu und konnte selbst immer wieder druckvolle Angriffe fahren.
 Insgesamt merkte man nur punktuell bei der Annahme und in der Feldabwehr Abstimmungsprobleme der nicht wirklich eingespielten Osterfelder. Hier konnte Libera Imke aber das ein oder andere entschärfen. Die Blockarbeit war jedoch stark, Sterkrade West kam selten mit Durchschlagskraft zum Zug. Dagegen ermöglichte das ordentliche umgesetzte Läufersystem gerade Steve immer wieder starke Diagonal-Angriffe, alle Mitten und Außen blieben ebenfalls konstant gefährlich. Auch wenn es mit Sicherheit eine der Stärken von Sterkrade West ist den Ball im Spiel zu halten, wurde meist von den Osterfeldern der Punkt spätestens im zweiten oder dritten Anlauf geholt. Die Variabilität und Hartnäckigkeit waren mit Sicherheit entscheidende Faktoren für den ersten Saisonsieg.