Was will ich dazu sagen?

Nach gutem Start in die Saison erfolgte im Spiel gegen die DJK SG Altenessen die Ernüchterung. Mit 0:3 wurde die Nachwuchstruppe um Trainer Erwin Hönig ins Wochenende geschickt. Der Gegner, der ohne Frage ein überlegenes Spiel präsentierte, war vom spielerischen Niveau jedoch keinesfalls ein Maßstab für die eigenen Ambitionen.

Allein die Quote der Eigenfehler hätten es jedem Gegner leicht gemacht zu gewinnen. Im Volleyball ist das Sideout-Team im Vorteil und muss diesen nutzen. Und wenn man einen Gegner von 9:7 auf 19:9 oder von 2:2 auf 12:2 davonziehen lässt, so fehlt es, na eigentlich an allem.

Das klingt jetzt erst einmal hart und das Team ist doch noch jung. Aber so ist es im Sport, es beginnt mit der Einstellung. Präsenz, Biss und dem Engagement. Das sind die Grundlagen dafür, dass eigene Potential abzurufen. Jung und unbekümmert heißt nicht ohne Wille, sondern ohne Angst. Da muss ein Sturm über den Platz fegen und nicht ein laues Lüftchen. Dann kommt Erfolg und der dann wieder Spaß.

Und, das muss hier auch gesagt sein, das Potential ist vorhanden. Trainings- und Spielleistungen der vergangenen Wochen sind nicht das Spiegelbild des heutigen Spieltags. Also… aufstehen, Krone richten! Und so macht es am Ende keinen Sinn, diesem Spiel auch nur fünf Absätze zu widmen. Da fehlte einfach mal der Bums.