TB Osterfeld ll - TuS 84/10 Essen

Am Samstag, den 10 Februar bestritt die zweite Herrenmannschaft des TBO ihr letztes Heimspiel der Saison gegen den Tabellenführer aus Essen. Trotz eines dünnbesetzten Kader wollten die Osterfelder den Kampf annehmen, mit dem Ziel, das Spiel möglichst eng zu gestalten.
Dies gelang ihnen zu Beginn des ersten Satzes allerdings noch nicht – aufgrund von Startschwierigkeiten lagen sie schnell 6:16 zurück. Dann jedoch änderte sich der Spielverlauf: Durch konstante Angaben, aufmerksame Abwehraktionen und sehr gute Blocks konnte die Mannschaft einen Spielstand von 20:22 erkämpfen. Zu diesem Zeitpunkt war es kein Spiel des Tabellenersten gegen den Letzten, sondern ein Spiel auf Augenhöhe. Am Ende des ersten Satzes setzten sich die Essener, trotz der starken Aufholjagd der Osterfelder, dennoch durch und gewannen den Satz mit 20:25.
Nun wollte man genau so weitermachen wie man aufgehört hatte. Dies erwies sich allerdings als schwierig durch ersten Kräfteverschleiß und daraus folgenden Konzentrationsdefiziten. Vor allem in der Mitte des zweiten Satzes wurde dies deutlich, sodass die Jungs mit einem Spielstand von 6:13 zurücklagen, wobei auch eine Auszeit nicht für den Umschwung sorgen konnte. Trotz sehr großer Motivation der Osterfelder endete der zweite Satz mit 14:25.
 Solch einen Satz wollten die Osterfelder nicht ein weiteres Mal abliefern. Sie begannen den dritten Satz sehr fokussiert und machten nun insgesamt wenig Fehler im eigenen Spiel, weshalb man zunächst mit 8:4 in Führung ging, bevor die Leistung einbrach. Was zuvor so gut funktioniert hatte, funktionierte nun fast gar nicht mehr – die abgewehrten Bälle waren unpräzise, als Folge das Zuspiel schwierig und der Angriff hektisch. Nach dem Rückstand von 9:13 spielte man zwar wieder auf hohem Niveau, allerdings reichte es nicht um den Sieg der Essener noch gefährden zu können.
 
TB Osterfeld ll –TuS 84/10 Essen
0:3 (20:25, 14:25, 17:25)
 
Trainer: B. Hoffmann
 
Es spielten: J. Jankowiak, H. Jansen, N. Köster, T. Kuhlmann, S. Reese, T. Riedl, R. Schaefer